StartseiteVereinSpartenGruppenAktivitätenTermineArchiv

Armbrust "Um lebende Tiere"

Traditionsschießen mit der Armbrust

Traditionsgemäß - ehemals 1992 als Wildschweinschießen gestartet - wird immer am Montag nach dem Erntefest mit der Armbrust um lebende Tiere geschossen.
Bis vor einigen Jahren wurden die Tiere noch lebend im Schützenhaus vorgestellt. Der Stifter des Pokals brachte am Montag z.B. ein Spanferkel mit in das Schützenhaus. Das Tier wurde begutachtet und anschließend wieder in seinen Stall gebracht. Der Gewinner muss dann für einige Monate "Kostgeld" an den Stifter zahlen, damit ein richtiges Schwein daraus wird. Auf diesen Brauch hat man seit 2001 verzichtet. Die Tiere werden nicht mehr im Schützenhaus vorgeführt, der Name ist aber weiterhin geblieben.
(Um Missverständnissen vorzubeugen: Es heißt "UM" nicht "AUF" lebende Tiere)

Dass es auch hier manchmal sehr "kurios" zugeht zeigt das folgende Dokument aus dem Jahre 1994 welches auf einer Fahrt mit unserem Birnenseminar in den Schwarzwald unterzeichnet wurde.

 

Dokument vom 14.05.1994 (mit Mausklick öffnen)

Das besondere an diesem Schießen ist aber, dass der Gewinner des Preises diesen wieder stiften muss. Der schlechteste Armbrustschütze muss eine Flasche Williams-Christ-Birne spendieren. Kurz vor Weihnachten wird dann ein Festmahl unter den Beteiligten abgehalten, bei dem der 1. Preis dann mit Bier, Birne und Gesang verspeist wird.

Gewinner des Armbrust-Schießens 2001 - 2007